Partnerschaften für Demokratie in Rheinland-Pfalz

„Um Menschen wirklich zu erreichen, muss man nah dran sein und ihre Bedürfnisse und Lebensumstände kennen. Aus diesem Grund fördert das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ schwerpunktmäßig lokales Engagement und unterstützt vor allem die Zivilgesellschaft in Städten, Landkreisen und Kommunen.“ 
(Partnerschaften für Demokratie, BMFSFJ 2020: 11)

Partnerschaften für Demokratie sind lokale Bündnisse zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteur:innen mit dem Ziel, beteiligungsorientiert, zielgerichtet und nachhaltig Handlungskonzepte für konkrete Situationen vor Ort zu entwickeln. Sie setzen sich aus einem federführenden Amt, welches in der kommunalen Verwaltung angesiedelt ist, einer Koordinierungs- und Fachstelle zur Steuerung der Maßnahmen, einem Begleitausschuss als Kernnetzwerk zur Umsetzung der lokalen Strategie und einem Jugendforum zur Stärkung und Beteiligung junger Menschen vor Ort, zusammen.

Bei der Arbeit stehen die Planung und Realisierung lokaler Strategien und Maßnahmen zur Förderung von Demokratie, Vielfalt und Respekt vor Ort im Fokus. Dieser Auftrag beinhaltet die Stärkung und Aktivierung der lokalen Zivilgesellschaft, Umsetzung von Projekten zur demokratischen Beteiligung, Sensibilisierung für demokratie- und rechtsstaatsfeindliche Phänomene, Förderung des demokratischen Engagements vor Ort und die Eröffnung des Dialoges zu Sicherheit und Prävention. 

So vielfältig die Aufträge und lokalen Gegebenheiten vor Ort sind, so vielfältig sind auch die umgesetzten Maßnahmen: Gestaltung und Durchführung von Ausstellungsprojekten; Aktionstage und Workshops zur Demokratiestärkung; Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, zum Beispiel zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz; Begegnungsprojekte, zum Beispiel im Kontext von Migration und Vorurteilsabbau; Jugendprojekte, zum Beispiel Streetart, Theaterstücke, Sport oder digitale Konzepte; Erstellung von Lern- und Informationsmaterialien.
Zur gemeinsamen Planung und weiteren Ausrichtung der Partnerschaften für Demokratie wird jeweils mindestens eine Demokratiekonferenz durchgeführt. 
 

Partnerschaften für Demokratie

... in Landkreisen:

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert den Landkreis Kusel im Rahmen einer lokalen „Partnerschaft für Demokratie“. Diese setzt sich für ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Miteinander ein. Sie unterstützt lokale Initiativen, Vereine, Kinder- und Jugendliche sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger dabei, demokratische Werte zu stärken und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. 
Menschen im Landkreis Kusel sollen dazu zu ermutigt werden, sich aktiv für Demokratie, Toleranz und Chancengleichheit einzusetzen. Durch die Förderung von Projekten und Veranstaltungen werden Begegnungen geschaffen, die den Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen stärken und das Verständnis füreinander fördern. Gleichzeitig werden Maßnahmen unterstützt, die sich gegen Extremismus, Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung richten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung junger Menschen. Mit Unterstützung des Beauftragen des Jugendforums haben junge Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft ihres Landkreises aktiv mitzugestalten. Dadurch werden demokratische Kompetenzen gefördert und junge Menschen in ihrer Rolle als aktive Mitglieder der Gesellschaft gestärkt. 
Folgende Ziele und Projektmöglichkeiten hat die Partnerschaft im Sinne des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ für sich formuliert:


I. Demokratieförderung
Projekte und Veranstaltungen, die Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe, demokratische Selbstwirksamkeit, Demokratiekompetenzen sowie die demokratische Dialog- und Konfliktfähigkeit fördern und stärken, wie bspw.:

  • Beteiligungsformate, besonders für Jugendliche 
  • Veranstaltungen und Workshops zur Förderung von Wissen und Handlungsmöglichkeiten und Kompetenzen zum Thema Demokratie
  • Formate zur Förderung der Dialog- und Konfliktfähigkeit


II. Vielfaltgestaltung 
Projekte und Veranstaltungen, die Demokratie, Vielfalt und Anerkennung von Vielfalt fördern, Marginalisierung und Diskriminierung abbauen, Solidarität stärken, den respektvollen Umgang mit Unterschieden fördern, sowie Empowerment und Teilhabe, der von Diskriminierung betroffenen Menschen unterstützen, wie beispielsweise:

  • Dialog- und Begegnungsformate 
  • Bildungsangebote zu den Themenfeldern Vielfalt, Diskriminierung, unterschiedlichen Lebenswelten, etc.
  • Initiativen die Vielfalt und Solidarität sichtbar machen 


III. Extremismusprävention
Projekte und Veranstaltungen, die sich mit verschiedenen Formen von Extremismus, Phänomenen wie Antisemitismus, Rassismus, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Radikalisierung und Demokratiefeindlichkeit auseinandersetzen, wie beispielsweise: 

  • Projekte, die Wissen und Handlungsstrategien im Bereich Radikalisierung, besonders in der digitalen Welt, vermitteln 
  • Formate, die Handlungsmöglichketen im Phänomenbereich gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vermitteln
  • Veranstaltungen, die für die Themen Extremismus, Rassismus, Antisemitismus sensibilisieren und aufklären 

Die Partnerschaft für Demokratie arbeitet mit Bildungseinrichtungen, Vereinen, sozialen Trägern und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen. Es werden Projekte umgesetzt, die das demokratische Bewusstsein stärken, Vielfalt sichtbar machen und das Engagement vor Ort unterstützen.
 

Kontakt:
Das federführende Amt ist beim Kreisjugendamt angesiedelt, die externe Beauftragte für das Jugendforum beim CJD Kaiserlautern und die externe Koordinierungs- und Fachstelle beim Adol-Bender-Zentrum e.V.


Ansprechperson:

Joyce Sommer (Adolf-Bender-Zentrum e.V.)
Telefon:  0155 66477415
E-Mail:  joyce.sommer@adolf-bender.de
 

Seit 2017 unterstützt die Partnerschaft für Demokratie im Nationalparklandkreis Birkenfeld gemeinsam mit dem Bündnis (vormals
Beirat) Projekte und Projektträger im Landkreis. Im Bündnis engagieren sich aktive Menschen aus vielen Bereichen der Gesellschaft, u. a.
Arbeitswelt, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen, Inklusion, Wohlfahrtsverbänden, Gleichstellungsbeauftragte, Migration, Zivilgesellschaft, Ehrenamt. Die Menschen im Bündnis sind Multiplikatoren, die Projektträgern beratend mit ihrem Wissen zur Seite stehen und als Gremium über die Förderung der einzelnen Projekte entscheiden.
Im Jugendforum Birkenfeld gestalten Jugendliche mit den Ihnen zur Verfügung gestellten Mitteln eigene Projekte im Landkreis und freuen sich jederzeit über weitere aktive junge Menschen, die sich daran beteiligen und neue Ideen und Aktionen mit einbringen möchten.
 

Kontakt:
Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Birkenfeld
Ansprechperson:
Stefan Worst
Telefon: 0171 4127735
E-Mail: Stefan.Worst@ib.de
 

Die Partnerschaft für Demokratie in Stadt und Landkreis Bad Kreuznach setzt sich für ein respektvolles, vielfältiges und demokratisches Miteinander ein. Als Zusammenschluss kommunaler und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen bringt sie Menschen, Vereine, Verbände, Initiativen und Institutionen zusammen, die sich aktiv für Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.
Gefördert wird die Partnerschaft für Demokratie durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Konkretes Ziel ist es, Demokratiebewusstsein vor Ort zu stärken, Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen und Menschen zu ermutigen, sich für eine offene und solidarische Gesellschaft einzusetzen.
Das zentrale Gremium der Partnerschaft ist das Bündnis „Kreuznach für Vielfalt“. In regelmäßigen Sitzungen beraten die Mitglieder über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, regionale Herausforderungen und gemeinsame Aktionen. Ergänzend arbeiten projektbezogene Arbeitsgruppen an konkreten Themen und Ideen, um Demokratie vor Ort lebendig und wirksam zu gestalten.
 

Kontakt:
Evangelisches Jugendreferat Kirchenkreis An Nahe und Glan
Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Bad Kreuznach
Kurhausstraße 8
55543 Bad Kreuznach

Ansprechperson:
Gianluca Giongo (er/ihm)
Telefon: 0671 2985666
Mobil: 0151 75017806
E-Mail: info@ev-jugendreferat.de

Homepage: www.kreuznach-fuer-vielfalt.de
 

Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Südwestpfalz fördert das lokale Engagement für das demokratische Zusammenleben der Menschen im Landkreis. Gemeinnützige Vereine, Einrichtungen und Träger können Fördermittel und Beratung für die Umsetzung ihrer eigenen Projektideen erhalten. Ob ehrenamtliche oder professionelle Arbeit, der Landkreis Südwestpfalz unterstützt mit der Partnerschaft für Demokratie Ihren Einsatz für die liberale Demokratie und stärkt das Engagement gegen Extremismus.
 

Kontakt:

Die federführende Leitung der Partnerschaft für Demokratie ist im Jugendamt des Landkreises Südwestpfalz angesiedelt.
Durch das Adolf-Bender-Zentrum e.V. wird die Partnerschaft koordiniert und die einzelnen Akteure werden bei der Umsetzung ihrer Projekte beraten.
Adolf-Bender-Zentrum e.V.
Florian Klein und Michael Schley


Ansprechperson:
Florian Klein und Michael Schley
Telefon: 06851 808279 3
06851 808279 5
E-Mail: florian.klein@adolf-bender.de
michael.schley@adolf-bender.de
 

... in Verbandsgemeinden:

Die Partnerschaft für Demokratie Hermeskeil-Ruwer unterstützt Projekte, die Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in unserer Region stärken. Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger können eigene Projektideen einreichen und dafür finanzielle Unterstützung erhalten.
Gemeinsam setzten wir ein starkes Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben. 
 

Kontakt:
Koordinierungs- und Fachstelle 
Livia Sadeghi-Mehr
Telefon: 0151 61995612
E-Mail: info@demokratie-hermeskeil-ruwer.de 
 

Die Partnerschaft für Demokratie in der Verbandsgemeinde Konz ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das vom BMBFSFJ gefördert wird. 
In dieser Funktion ist die PfD VG Konz mit der kommunalen Demokratieförderung und -entwicklung im Fördergebiet der VG Konz betraut. 
Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf den drei Programmbereichen: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten und Extremismus vorbeugen. 
Unser besonderer Fokus liegt dabei auf der Präventionsarbeit mit jungen Menschen sowie mit Menschen aus der Mitte der vielfältigen Gesellschaft.
Alle Bürgerinnen und Bürger und Interessierte an der Demokratieentwicklung vor Ort sind jederzeit willkommen (die persönliche Ausrichtung des Engagements im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung vorausgesetzt). 
Diejenigen, die gerne ein Förderprojekt realisieren möchten, werden bei der Formatierung der Einzelmaßnahme beraten und bei der Erstellung des Förderantrags aktiv durch die Koordinierungs- und Fachstelle unterstützt.
Eine Übersicht unserer Aktivitäten und den realisierten Einzelmaßnahmen sind auf der Internetpräsenz einsehbar (s.u. URL).

Die Partnerschaft für Demokratie untergliedert sich in verschiedene Programmakteure und -strukturen, wie folgt:

  • Die Basis der kommunalen Demokratieförderung ist das Bündnis, deren Mitglieder einen Querschnitt der Zivilgesellschaft und Politik bilden. 
    Aus dem Bündnis geht das Beratungsgremium hervor, das die Beratung und Abstimmung der Förderanträge von Einzelmaßnahmen vornimmt. 
  • Weiterhin gibt es vor Ort funktionsäquivalente Strukturen eines Ämternetzwerks und Jugendforums. 
    Über diese werden eine programmbezogene Vernetzung mit den lokalen öffentlichen Akteuren und Strukturen gewährleistet, wie auch zielgruppenspezifische Angebote „von den jungen Menschen für die jungen Menschen“ in der VG Konz ermöglicht.
  • Seitens der Verwaltung ist das Federführende Amt mit der Bewilligung und Prüfung sowie Abrechnung der Programmaktivitäten vor Ort betraut und in der Verbandsgemeindeverwaltung Konz im Fachbereich 4 „Bürgerdienste und Soziales“ integriert.
  • Die koordinative und fachlich-beratende Ausgestaltung des Programms im Fördergebiet der VG Konz erfolgt seitens der Koordinierungs- und Fachstelle. Diese ist organisational bei dem Jugendnetzwerk Konz e.V. als zivilgesellschaftlicher Trägerorganisation angeschlossen.
  • Die externe Beratung begleitet und unterstützt die Arbeit vor Ort durch den Blick „von außen“ und bildet die „Klammer“ um die fünf benachbarten Partnerschaften für Demokratie in der Region, wodurch entsprechend demokratieförderliche Synergieeffekte in der Region realisiert werden.
     

Kontakt:
Koordinierungs- und Fachstelle der PfD VG Konz
Ansprechperson:
Dr. Malte Awolin 
Telefon: 06501 94050 (Zentrale)
E-Mail: m.awolin@junetko.de
Homepage: demokratie-leben-konz.de  
 

Seit 2015 ist die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell mit der Partnerschaft für Demokratie Teil eines großen, bundesweiten Netzwerkes lokaler Partnerschaften.
Unsere Vision ist es, ein respektvolles Zusammenleben in einer vielfältigen Region zu fördern und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten. Mit starken Netzwerken setzen wir uns für eine offene, chancengleiche und demokratische Gesellschaft ein.

Zukunft gestalten: Einbringen. Mitbestimmen. Verändern.


Ansprechperson:
Koordinierungs- und Fachstelle
Saman Ghasemloo-Nedzipovski
E-Mail: demokratie(at)saarburg-vielfalt.de

Homepage: www.saarburg-vielfalt.de
 

... in Städten:

In jüngster Zeit zeigen rechtsextreme Parteien wie Die Rechte und der III. Weg, aber auch rechtsextreme Kameradschaften und Vereine wie die „Kameradschaft Rhein¬hessen“ und der „Nationale Widerstand Zweibrücken“, vermehrt Präsenz durch Kundgebungen und Demonstrationen in Ingelheim.

Dies hat bereits auch in der Öffentlichkeit überregional für Aufmerksamkeit gesorgt. Provokativ gewählte Termine dieser Aufmärsche wie der Geburtstag Adolf Hitlers oder der Todestag von Rudolf Heß zeigten das offen rechtsextreme Vorgehen dieser Akteure. Die immer wiederkehrenden Besuche aus der rechtsextremen Szene haben die Stadtpolitik und Zivilgesellschaft dazu veranlasst, eine gemeinsame Strategie zur Verbesserung der Prävention von Rechtsextremismus in der Kommune aufzustellen. Die Erarbeitung und Umsetzung einer solchen Strategie ist neben der generellen Förderung von Demokratie und Erinnerungskultur in Ingelheim eines der Hauptziele der Partnerschaft für Demokratie.

Zu den Hauptzielen des Projekts der Partnerschaft für Demokratie Ingelheim zählen die allgemeine Demokratieförderung, die Implementierung und Ausweitung der Ingelheimer Erinnerungskultur, sowie die Entwicklung einer Strategie zur Förderung der Rechtsextremismusprävention vor Ort. Des Weiteren sollen die Projekte dazu beitragen, ein vielfältiges und tolerantes Ingelheim zu stärken. Dabei wird der inklusive Gedanke in die Stadtgesellschaft hineingetragen und gelebt, um alle Ingelheimer:innen gleichermaßen teilhaben zu lassen, was wiederum einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden der Zivilgesellschaft vor Ort hat. Besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppen soll die Partnerschaft für Demokratie zudem die Möglichkeit geben, sich stärker in Beteiligungsprozessen einbringen zu können. Somit werden die Rahmen¬bedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Bürger:innenbeteiligung weiter gestärkt und ausgebaut.

Eine Steigerung der bürgerschaftlichen Partizipationsmöglichkeiten fördert zusätzlich die Identifikation mit dem eigenen Wohnort, sowie die Vernetzung von Akteur:innen und die Bindung von Kompetenzen. Zudem soll die Koordinierungs- und Fachstelle die in Ingelheim bereits vorhandenen zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereine im Feld der Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus fachlich beraten, ihre Vernetzung untereinander stärken und sie bei der Koordination der Arbeit unterstützen.

Dies wird in Ingelheim bereits seit Mitte 2021 erfolgreich umgesetzt. Eine Vielzahl an engagierten Initiativen, Vereine und Ehrenamtlichen ist Teil des Bündnisses der Partnerschaft für Demokratie und setzt intern wie extern wichtige Projekte in den genannten Bereichen um. Dabei kommt es zu einer Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt, welche besonders nachhaltig innerhalb der Stadtgesellschaft wirkt. Besonders hervorzuheben ist das Engagements des Ingelheimer Jugendforums, welches federführend vom Jugendzentrum Yellow geleitet und von der Kuf-Stelle der PfD unterstützt wird. Hierbei setzen Jugendliche aktiv ihre eigenen Themen und Projekte um und werden dabei von der Stadtpolitik und den Verantwortlichen unterstützt, jugendliche Stimmen in Ingelheim mehr Gehör zu verschaffen.

Zu Beginn der neuen Förderperiode ab 2025 legt die Partnerschaft für Demokratie Ingelheim weitere neue Schwerpunkte. Hierbei ist ein Pilotprojekt mit der Firma Boehringer Ingelheim zu erwähnen, welches generationsübergreifend Themen wie Medienkompetenz, gesellschaftlicher Umgang miteinander im Betrieb und Empathiefähigkeit stärken soll. Weitere inhaltliche Schwerpunkte in Ingelheim sind aktuell die Themen Antisemitimusprävention, interreligiöses Verständnis, demokratische Teilhabe Aller, Empowerment und Jugendbeteiligung innerhalb und außerhalb der Schule.

 

Kontakt:
Koordinierungs- und Fachstelle
Martin Konrath 
E-Mail: m.konrath@wbz-ingelheim.de
 

Die Partnerschaft für Demokratie Koblenz setzt sich seit 2018 für ein vielfältiges, respektvolles und demokratisches Zusammenleben in der Stadt ein. Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen, Bildungseinrichtungen und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur:innen werden Projekte und Veranstaltungen unterstützt, die demokratische Teilhabe stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und sich gegen Extremismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit richten.
Mit eigenen Veranstaltungsformaten und öffentlichkeitswirksamen Angeboten setzt die Partnerschaft für Demokratie Koblenz sichtbare Impulse im Stadtgebiet. Dazu zählen insbesondere die seit 2018 jährlich unter wechselnden Mottos stattfindenden "Koblenzer Wochen der Demokratie", die mit Diskussionen, Kulturveranstaltungen, Workshops und Mitmachangeboten Räume für Austausch, Begegnung und Beteiligung schaffen.
Besonders ist die enge Verknüpfung von Demokratiearbeit, Kultur und Stadtgesellschaft. Durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Kooperationspartner:innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen werden demokratische Themen niedrigschwellig vermittelt und an verschiedenen Orten im öffentlichen Leben sichtbar gemacht.

 

Kontakt:
Stadt Koblenz
Kultur- und Schulverwaltungsamt
Bildungsbüro

Ansprechperson:
Frau Milena Waadt
Telefon:  0261 1291943
E-Mail: milena-lauren.waadt@stadt.koblenz.de
 

Das Hauptziel der Partnerschaft für Demokratie Mainz ist es, mithilfe verschiedener Angebote Demokratie zu stärken und Extremismus vorzubeugen. Dabei spielt das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz als zentreler Lern- und Gedenkort der Landeshauptstadt Mainz eine zentrale Rolle. Hier werden durch Kooperationsnetzwerke mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen verschiedene Projekte und Veranstaltungen umgesetzt: Von öffentlichen Vorträgen, Lesungen und Diskussionen bis hin zu Workshops und Planspielen. Bei Themen wie Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenrechte und demokratisches Zusammenleben steht dabei die Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart im Zentrum. 
Gemeinnützige Trägerorganisationen können ihre Projektideen in die Partnerschaft für Demokratie einbringen und werden dabei durch die Koordinierungs- und Fachstelle, die im Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz angesiedelt ist, beraten. So soll das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und gegen jede Form von Extremismus gestärkt werden. 

Kontakt:
Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz
Koordinierungs- und Fachstelle


Ansprechperson:
Dr. Cornelia Dold 
Telefon: 0160 3823436
E-Mail: cornelia.dold(at)hde-mainz.de 

Homepage: www.hde-mainz.de

Die Partnerschaft für Demokratie Worms stärkt demokratisches Engagement und fördert ein vielfältiges, respektvolles Miteinander in der Stadt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ unterstützt sie lokale Projekte, Initiativen und Netzwerke, die sich für Demokratie, Teilhabe, Vielfalt und die Prävention von Extremismus einsetzen. Verwaltung, Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und engagierte Bürger arbeiten dabei gemeinsam an einer lebendigen demokratischen Kultur vor Ort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung junger Menschen durch ein eigenes Jugendforum und die Förderung ihrer Ideen und Projekte.

Kontakt:
Koordinations- und Fachstelle Demokratie leben!
Koordinations- und Fachstelle Jugendforum Worms
Regionale Diakonie Rheinhessen
Beratungszentrum Worms
Seminariumsgasse 4-6
67547 Worms
 


Ansprechperson:
Christina Müller-Stein
Telefon: 06241 92029 14
Mobil: 0151 21378817
E-Mail: christina.mueller-stein@regionale-diakonie.de
 

Als Partnerschaft für Demokratie (PfD) der Stadt Trier engagieren wir uns für eine lebendige, vielfältige und demokratische Stadtgesellschaft. Die PfD Trier ist breit aufgestellt und besteht aus dem federführenden Amt der Stadt Trier (ansässig beim Jugendamt der Stadt Trier), der Koordinierungs- und Fachstelle (in Trägerschaft bei der Ehrenamtsagentur Trier), dem Jugendforum sowie einem mehrheitlich zivilgesellschaftlich besetzten Beratungsgremium, welches über die beantragten Projektförderungen abstimmt.
Gemeinsam entwickeln diese Akteur:innen im Bündnis Strategien zur Demokratieförderung, beraten über aktuelle Herausforderungen und wie man diesen begegnen kann, entscheiden über die Förderung von Projekten und schaffen Beteiligungsmöglichkeiten für die Trierer Bevölkerung. Besonders das Jugendforum, welches fest als dritte Säule der Jugendpartizipation in Trier verankert ist, ermöglicht jungen Menschen, eigene Ideen einzubringen und eigenverantwortlich demokratische Projekte umzusetzen.

Kontakt:
Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Trier
Ehrenamtsagentur Trier
Stresemannstraße 5-9
54290 Trier


Ansprechperson:
Frau Hasmik Garanian
Telefon: 0651 9120780
E-Mail: demokratie@ehrenamtsagentur-trier.de
 

Weitere Informationen zu den „Partnerschaften für Demokratie“ sind auf der Homepage des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ zu finden.