Wir erinnern an die Opfer der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU):

 

Am Samstag, den 9. September 2000, wurde der damals 38-jährige Enver Simsek an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg von zwei Männern durch mehrere Kopfschüsse schwer verletzt. Der Familienvater wurde erst Stunden später aufgefunden und verstarb zwei Tage darauf, am 11. September 2000, an den Folgen des Attentats.....

 

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Die diesjährige digitale Themenwoche nimmt unter dem Titel „Extremismus 2.0 - Alte Bekannte und neue Gesichter“ verschiedene aktuelle Phänomene in den Blick, die in ihrem Kern Demokratiefeindlichkeit und Abwertungsnarrative gemeinsam haben. Wie wirken diese unterschiedlichen Phänomene jedoch genau und was macht ihre Problematik für eine demokratische Gesellschaft konkret aus? Die Grenze zwischen systemkritischen Haltungen und radikalen, mitunter gewaltbefürwortenden, Einstellungen verschwimmt zunehmend. Extreme Sichtweisen scheinen mittlerweile in der gesellschaftlichen Mitte salonfähig, zumindest jedoch unaufgeregt hingenommen zu werden. Gleichzeitig ist festzustellen, dass sich in diesem Umfeld der harte Kern immer weiter gesellschaftlich distanziert und immer extremere Positionen einnimmt, bis hin zur offenen Gewaltbereitschaft .

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Das in den Tisch gekratzte Hakenkreuz, der Schüler, der seit neuestem sehr viel Zeit im Kampfsport-Gym verbringt, die Schülerin in der Mittelstufe, die sich bei einer angeordneten Gedenkminute für Samuel Paty weigert, aufzustehen, die IS-Flagge im Social Media-Profilbild des Schülers, eine Runenkette…

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Aktuelle Diskurse und die Folgen für gesellschaftliche Teilhabe von Musliminnen und Muslimen in Deutschland

 

Neben einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Konstrukt „politischer Islam“, ist es ein Anliegen des Fachtages, gemeinsam den Blick dafür zu schärfen, welchen Barrieren Individuen und Organisationen muslimischer Prägung – insbesondere auch im Bereich der (Jugend-) Verbandsarbeit– ausgesetzt sind und wie die aktuellen…

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Kerzen

An dem heutigen Gedenktag wird an die vielen Menschenleben gedacht, die weltweit durch terroristische Anschläge getötet wurden. Das Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz solidarisiert sich mit den Opfern und deren Angehörigen und setzt sich gegen Hass und Gewalt ein.

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Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz, des größten Vernichtungslagers des NS-Regimes. Über eine Million Menschen wurden allein hier Opfer des Vernichtungswahns der Nationalsozialisten.

Ausschwitz wurde zum Symbol des Schreckens, dem Jüdinnen und Juden, Sintizas und Sinti sowie Romnija...

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Vor fünf Jahren, am 19. Dezember 2016, steuerte ein islamistischer Terrorist mit einem Sattelzug in den gut besuchten Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz an der Berliner Gedächtniskirche. In Folge des Anschlags haben dreizehn Menschen ihr Leben verloren, viele mehr wurden verletzt.

Die Todesopfer Lukasz Urban, Anna und Georgiy Bagratuni,...

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Rechtsextreme setzen sich besonders häufig dort fest, wo ihnen mit Ignoranz begegnet oder gar Wohlwollen entgegengebracht wird. Wer das verhindern will, muss auch gegen die temporäre rechtsextreme Raumnahme in Form von Versammlungen kurzfristig und entschlossen handeln. Anspruch dieses Heftes ist es, mögliche Handlungsweisen aufzuzeigen und die Zivilgesellschaft zum unverzagten Sich-Einmischen zu ermutigen.

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Am 10. Dezember 1948 verkündeten die Vereinten Nationen die Erklärung der Menschenrechte. Sie war eine Reaktion auf den weltweiten Schrecken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit seinen Verfolgungen, Kriegen und speziell dem NS-Terror. Auch das Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz setzt sich im Auftrag des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und des Landes Rheinland-Pfalz dafür ein, auf der Basis von Menschenrechten Demokratie zu fördern, Vielfalt zu gestalten und Extremismus vorzubeugen.

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