Konzeption der Beratungsstelle Salam gegen islamistische Radikalisierung

Die Beratungsstelle gegen islamistische Radikalisierung - Salam ist angesiedelt im Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz. Dort ist die Beratungsstelle Salam Teil des Demokratiezentrums Rheinland-Pfalz im Referat 32. Sie bietet Beratung für Angehörige, Fachkräfte der Jugendarbeit, Lehrkräfte sowie weitere Personen des sozialen Umfelds von Personen im Kontext religiös begründeter Radikalisierung und Ausstiegs- und Distanzierungsberatung an.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im Rahmen des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus (NPP) ein Programm zur „Wissenschaftlichen Begleitung der Beratungsstellen im Rahmen des NPP“ aufgesetzt. Die Beratungsstelle Salam in Rheinland-Pfalz wird seit Beginn 2020 innerhalb dieses Programms gefördert und konnte für die wissenschaftliche Begleitung die Hochschule Esslingen als Partner gewinnen. In einer bundesweit einzigartigen Zusammenarbeit wurde die wissenschaftliche Begleitung durch die Forschungsgruppe um Professor Dr. Kurt Möller gestaltet. Die Aufgaben der wissenschaftlichen Mitarbeitenden waren zum einen die Zusammenarbeit auf Bundesebene mit dem Forschungszentrum des BAMF im Bereich Identifikation und Analyse von Trends und zum anderen die Entwicklung und Unterstützung der Qualitätssicherung von Beratungsstellen.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Begleitung und Beratungspraxis in Rheinland-Pfalz 2020 liegt in der hier veröffentlichten Konzeption der Beratungsstelle vor und kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.